Heimo Ertl

Biografisches

Geboren wurde ich am 6. Oktober 1943 in Uder/Eichsfeld. Nach der Rückkehr meines Vaters aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft 1950 Umzug nach Ingolstadt in Oberbayern. Dort am Christoph-Scheiner-Gymnasium 1964 Abitur. Anschließend Wehrdienst in Deutschland und Frankreich.

Universität

Ab 1966 Studium der Anglistik, Germanistik, Philosophie und Pädagogik an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg und an der University of London.1969 bis 1970 Lehrassistent an der Kirkcaldy High School in Kirkcaldy, Schottland. 1972 in Erlangen Staatsexamen. 1973 bis 1974 Lektor am German Department an der St. Andrews University Schottland. Von 1974 bis 1984 am Institut für Anglistik und Amerikanistik der FAU: 1976 Promotion, 1984 Habilitation und Privatdozent. Von 1992 – 2007 Professor für Englische Literaturwissenschaft (Australische, Neuseeländische und Indisch-Englische Literatur).

1985 Gastvorlesungen und Seminare über australische und englische Literatur an den Universitäten Darwin, Cooktown, Brisbane, Sidney, Melbourne, Adelaide und Perth. 

Akademie der Erzdiözese Bamberg

Von 1984 bis 1998 stellvertretender Direktor des Caritas-Pirckheimer-Hauses (CPH) Nürnberg und der gleichnamigen Akademie der Erzdiözese Bamberg, anschließend bis 2007 Direktor beider Einrichtungen.
Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen, u.a. zur Englischen, Australischen, Neuseeländischen und Indisch-Englischen Literatur, zur Katholischen Soziallehre sowie verschiedenen zeitgenössischen Malern. 

Zahlreiche Studienreisen

Mein Berufsleben beinhaltete viele Studienreisen, u. a. nach Indonesien, Indien, China, USA, Paraguay, Bolivien, Australien, Sowjetunion, Ägypten, Jordanien, Iran, Syrien, Israel, Kenia, Marokko, Baltikum, Tschechien. 
Den Aufenthalten in Afrika verdanke ich die Inspiration zu manchen meiner Tierplastiken.

Geist und „Hand-Werk“

Bei meiner Tätigkeit als Literaturwissenschaftler und in der außeruniversitären Erwachsenenbildung habe ich als anregenden Ausgleich immer kreativ-schöpferisches Arbeiten mit den Händen gebraucht. Schon in meiner Schulzeit entstanden Skulpturen aus Ton, Holz und Stein. 1995 begann ich, Bronzefiguren zu schaffen. Den Anstoß dazu verdanke ich Professor Christian Höpfner, damals Lehrstuhlinhaber für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Durch ihn lernte ich, wie man Bronzefiguren „macht“.

Inspirationen zu Motiven

Anregungen zu meinen Motiven finde ich in der Mythologie, der Bibel und anderen literarischen Werken. Darüber hinaus gestalte ich gern Tiere, Zirkus-, Tanz- und Ballettmotive. Ich arbeite (bisher) ausschließlich figurativ, realistisch-naturalistisch mit einem Grad Stilisierung und gelegentlicher Ironie.
Meine Werke befinden sich in privaten Sammlungen und an mehreren Orten im öffentlichen Raum.

Sonstiges

1973 Heirat mit Ursula Vorndran, drei Kinder.

Von 2003 -2025 stellv. Vorsitzender der Oskar-Koller-Stiftung Erlangen.

Seit 2009 bin ich Mitglied des Kunstvereins Erlangen.

2004 Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

2007 Ritter des Ordens des heiligen Papstes Silvester.

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